Ecuador

Obwohl Schwester Maria Jose nicht mehr unter uns weilt, ist es mir ein grosses Anliegen, die Projekte in Ecuador weiterhin zu unterstützen. Wie bereits im letzten Upla-Heft erwähnt, führt Schwester Marie Clotilde die Projekte weiter.

Erdbeben

Die letzten Nachrichten von Ihr waren sehr schlimm. Ein starkes Erdbeben hat vieles zerstört.

Hier ein Brief von Ihr:  Gott sei Dank ist unseren Schwestern nichts passiert, obwohl es Tote in ihren Familien gibt. Aber was unsere Schulen betrifft, es ist furchtbar, genauso furchtbar wie für so viele andere Menschen Ecuadors die an der Küste leben. Das Erdbeben war so stark, dass die Häuser wie Kartenhäuser in sich zusammengestürzt sind. In Pedernales und in Manta war es besonders schlimm, aber auch in Rocafuerte und San Plácido. Unsere Schule Leoní Aviat, in Tarqui gibt es nicht mehr – alle beide Schulgebäude sind in sich zusammengestürzt, die Tische und Sessel liegen auf der Strasse, alles ist ein einziger Schutthaufen.

Die Schule Stella Maris in Manta ist voller Risse, mit eingestürzten Mauern und zerborstenen Fenster. In der Schule von Rocafuerte ist mehr als die Hälfte eingestürzt und ob das was steht noch zu gebrauchen ist, ist nicht sicher und auch die Schule von San Plácido ist stark beschädigt. Aber nicht nur unsere Gebäude, sondern auch ganz viele Familinhäuser, Hotels, Fabriken,…. alles ist zerstört. Es gibt keinen Strom, kein Wasser, die Leute wissen schon nicht mehr was sie essen sollen…

Wie sollen wir so unterrichten, wer kann bei solchen Umständen in eine Schule gehen, was geschieht mit den Lehrern die keine Arbeit mehr bekommen können… Viele von unseren Schüler/innen, Professoren, Angestellten haben ihre Häuser verloren, oder auch Angehörige. Ob es Todesopfer unter unseren Schüler/innen und Lehrer gibt, konnte ich noch nicht erfahren, denn die Handyverbindungen sind sehr schlecht.

Und bei all dem die Angst ob noch ein neues starkes Nachbeben kommen kann, es gibt bereits mehr als 250 leichtere Nachbeben, zwischen 3 und 6, das grosse war 7,8 nach Richter. Unsere Schwestern waren gerade in der Kapelle, 18:58 – die Statuen sind umgefallen und zerborsten, die Kerzen wie Geschosse durch die Luft geflogen,…. man konnte sich nicht auf den Beinen halten, so stark hat es gewackelt,…. und bei allem müssen wir so dankbar sein, das es keine Kínder in der Schule gab, das alle Schwestern zusammen waren an einem sicheren Ort und gemeinsam ins Frei laufen konnten, sich gegenseitig stützend und umarmend…. Einige unserer Schützlinge, denen wir in den letzten Jahren helfen konnten ihr eigenes Haus zu bekommen, haben es in nur 50 Sekunden, denn solange dauerte das Beben, wieder verloren. Möge Gott uns gnädig sein und es kein starkes Nachbeben mehr geben, denn sonst geht das letzte das noch steht, ebenfalls zugrunde.

Bitte, wir brauchen Ihre Hilfe, Ihre Solidarität und Ihre Gebete!!!!

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